Monthly Archives: April 2015

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Grundsätzlich gilt – man kann auf Nahrungsergänzungsmittel verzichten, sofern man sich absoult perfekt ernährt. Doch wer kann das schon? Und wer kann das wirklich kontrollieren?

Hochwertige Nahrungsergänzungsmittel sind daher eine gute Alternative dem Körper das zu geben, was er benötigt. Allerdings ist es mit der Vielzahl an Angeboten nicht einfach zu erkennen, welche Mittel empfehlenswert sind. Ebenso muss man erstmal herausfinden, welche Nahrungsergänzungsmittel überhaupt benötigt werden und welche Mittel den Ernährungsplan nun tatsächlich zu einem perfektem Plan machen.

Eine Umfrage unter der Runnersworld hat ergeben, dass mehr als 60% der befragten Sporler auf Nahrungsergänzungsmittel zurrückgreifen und ihren täglichen Bedarf an Vitaminen und Nährstoffen damit decken.

Proteinpuler – der Vorreiter unter den Nahrungsergänzungsmitteln. 29,63% haben in dieser Umfrage angegeben, zusätzlich zur täglichen Nahrungsaufnahme Proteinpulver zu verwenden. Diese sollen in der Regel vor allem den Muskelaufbau unterstützen. Dicht gefolgt wird dieses von Mineral- und Vitaminpräparaten. Eher seltener nehmen die befragten Sportler Kreatin und L-Carnitin zu sich.

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Kann man sich in kurzen neun Wochen auf einen Halbmarathon vorbereiten? Klar, sofern man bereits zu den Läufern zählt, ist das eigentlich kein Problem. Kann man sich aber in neun Wochen auf einen Halbmarathon mit 700 Höhenmetern vorbereiten, wenn man in einer Gegend wohnt, in der man mit viel Geschick 80 Höhenmeter in die übliche Laufstrecke einbauen kann? Wir werden es testen – und sind sehr optimistisch, dass wir das schaffen.

Wie genial ist das denn?

„Guten Tag Frau Kind, herzliche Gratulation zum Gewinn unseres Wettbewerbs. Unser Preis: Zwei Übernachtungen in der Aletsch Arena (DZ + HP) plus zwei Startplätze für den 30. Aletsch Halbmarathon am 28. Juni 2015“

Diese tolle Nachricht hatte ich kürzlich in meinem E-Mail-Postfach.

Der Aletschgletscher liegt in den Schweizer Alpen. Der Halbmarathon beginnt auf einer Höhe von 1950 Metern. Vorbei am Bettmersee über die Riederalp geht es weiter hinauf zum Riederhorn. Weiter führt die Strecke über den Grat entlang des Aletschgletschers, dem längsten und mächtigsten Gletscher in den Alpen. Die letzten zwei Kilometer sind dann Berglauf pur. Über den Grat des Bettmerhorns führt der steile Schlussanstieg zum Ziel auf über 2650 Meter Höhe.

Ich habe natürlich sofort zugesagt. Irgendjemand wird sich schon finden, der mit dir gemeinsam läuft, dachte ich mir. Nachdem mein Mann mir duch die Blume sagte, dass er nicht böse wäre, wenn ich eine andere Begleitperson finden würde, ist mir sofort meine kleine Schwester Nathalie (Nattchen) eingefallen.

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Nattchen ist der kleine Nachzügler in der Familie. Zwischen uns liegt mit 13 Jahren ein recht großer Altersunterschied. Vielleicht sind wir auch deshalb in vielen Hinsichten so unterschiedlich. Allerdings findet man hier und da auch ein paar Gemeinsamkeiten. Wir sind zum Beispiel beide sehr zielstrebig und bleiben am Ball, wenn wir etwas erreichen wollen. Genau aus diesem Grund war ich auch sofort davon überzeugt, dass sie die richtige Begleitung für den Halbmarathon in den Alpen ist.

Nattchen ist ein kluger Kopf. Viele Jahre steckte sie ihre Nase lieber in Bücher statt die Füße in die Laufschuhe. Doch seit mehreren Monaten ist das Lauffieber auch in ihr erwacht. Mehre Tage in der Woche springt sie nun ebenfalls in die passenden Schuhe und läuft einfach darauf los. Die 10 Kilometer-Marke hat sich längst erreicht. Zwar hat Nattchen bislang noch keine Wettkampfluft geschnuppert und sich auch von der Mittel- und Langstrecke noch nicht überzeugen lassen, doch ich bin mir zu 100% sicher, dass sie mit ihrer aktuellen Leistung in der Lage sein wird, sich in neun knappen Wochen auf einen Halbmarathon vorzubereiten und die Herausforderung in den Alpen zu laufen mit mir gemeinsam meistert.

Den Trainingsplan haben wir bereits fertiggestellt. Gestern stand der erste Fünf-Kilometer-Tempolauf auf dem Plan. Neben wöchentlichen Intervalleinheiten und einem wöchentlich um zwei Kilometer länger werdenden Lanstreckenlauf, werden wir in den kommenden Wochen versuchen angrenzende „Berge“ wie den Steiger, den Possen und sicher auch den Rennsteig und den Kyffhäuser zu bezwingen und damit ein regelmäßiges Bergantraining in den Trainingsplan integrieren.

Ihr dürft gespannt sein, denn ich werde euch in den nächsten Wochen auf dem Laufenden halten und regelmäßig über unsere Fortschritte berichten.

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Laufen macht Spaß – macht man es für einen guten Zweck, dann ist es gleich noch schöner…

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„Ich bin beim Röblinglauf fast 10 Kilometer in einer Stunde gelaufen. Ist doch gut, oder? Möchtest du uns nächstes Jahr bei dem Lauf nicht einfach unterstützen?“ Damit fing alles an. Vor diesem Gespräch mit meinem Kollegen Michael Thüringer aus Mühlhausen, hatte ich von diesem Spendenlauf ehrlich gesagt noch nichts gehört. „Klar bin ich dabei!“

Für welchen guten Zweck laufen wir denn beim Röblinglauf? Die Einnahmen aus dem Lauf gehen zu einem großen Teil an das Kinderhospiz Mitteldeutschland. Je nach Kategorie wird die Startgebühr entweder komplett (bei den Kinder- und Jugendläufen) oder zur Hälfte (bei den Unternehmens- und Powerläufen) als Spende weitergegeben.

Mit 4081 gemeldeten Läufern startete der Röblinglauf, mit insgesamt sieben verschiedenen Läufen am 24.04.2015 bereits um 9 Uhr mit dem ersten Kinderlauf. Die letzten Läufer gingen 18 Uhr zum abschließenden Powerlauf an den den Start.

Insgesamt legten die Läufer und Walker an diesem Tag 18.219,06 Kilometer zurück. Dank der vielen Starter und zahlreicher Großunternehmer, die großzügig gespendet haben, sind 31.138,80 € an das Thüringer Kinderhospiz gegangen.

Gemeinsam mit meinem Mann bin ich für das Team des DRK-Kreisverbandes Mühlhausen e. V. an den Start gegangen. Unser Team bestand aus 19 Läufern und einem Kleinkind. Insgesamt hat unsere Mannschaft den 10. Platz unter den gemeinnützigen Organisationen belegt. Gemeinsam sind wir 162,39 km gelaufen, was 129,91 Runden entspricht.

Auch mein Mann und ich waren mit unseren Leistungen zufrieden.

Benny: 12, 5 Kilometer, was 10 Runden entspricht
Ich : 11,7 Kilometer, was etwa 9,75 Runden entspricht

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Die Stimmung auf dem Gelände war gut. Alle Teilnehmer wussten, dass die Anstrengungen des heutigen Tages einem guten Zweck dienten. Entsprechend spürte man, dass alle gemeinsam etwas erreichen wollten und keiner wirklich für sich allein kämpfte.

Ich bin überzeugt, dass wir auch im nächsten Jahr wieder am Start sind….vielleicht mit noch viel mehr laufbegeisterten Leuten aus unserem Umfeld!

 

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Was ist dran, an dem Gerücht, dass der Kyffhäuser-Berglauf zu den schwierigsten Läufen Thüringens zählt?

Schaut man sich das Profil entlang der Unstrut an, stellt man schnell fest, dass wir in dieser Region keine Berge haben. Dennoch reizt mich das Laufen im Gelände mit ordentlichem Profil. Man muss sich konzentrieren, sich noch mehr anstrengen und genau lernen seine Kraft und Ausdauer einzuteilen. Da dieses Interesse an den Bergläufen auch nach den ersten Wettkämpfen in den Thüringer Höhenlagen nicht nachgelassen hat, habe ich mich in den letzten Wochen einer Laufgruppe um Nils Schumann angeschlossen, die für den Kyffhäuser-Berglauf trainierte. Zehn Trainingsstunden mit unterschiedlichsten Herausforderungen standen auf dem Plan. Nils hat mich zum ersten Mal richtig an meine Grenzen gebracht. Kein schönes Gefühl, aber ein absolutes Muss um seine Leistungen zu steigern.
Nachdem ich bereits den Halbmarathon über den Thüringer Rennsteig gelaufen bin, war ich überzeugt, dass es doch „schlimmer“ nicht werden könnte. Diese Strecke habe ich eigentlich als recht angenehm empfunden.
Allerdings hatte ich nun hier und da schon erfahren, dass der Kyffhäuser mit seinen sehr langen Anstiegen oft deutlich anstrengender empfunden wird.

Nun ja, jetzt liegen mehrere Bergläufe hinter mir… und ich muss gestehen, der Kyffhäuser war in meinen Augen ebenfalls der anspruchsvollste Lauf.

Schauen wir kurz auf die Halbmarathon-Strecke des Rennsteigs. Hier liegt der höchste Punkt zwar in einer Höhe von 973 Metern, allerdings muss man als Läufer insgesamt „nur“ 293 Höhenmeter im Anstieg bewältigen.

Unbenannt
Ein weiterer bekannter Berglauf in Thüringen ist der Possenlauf. Auf einer Strecke von 21,84 Kilometern überwinden die Läufer insgesamt 394 Höhenmeter. Auch wenn der Possen bei weitem nicht an die Höhe des Rennsteiges herankommt, die zu bewältigenden Höhenmeter sind weit mehr. Während es die ersten Kilometer einigermaßen entspannt zugeht, wird man auf dem Possen ab dem Kilometer 15 an seine Grenzen gebracht. Selbst kurz vor dem Ziel gibt es kein Erbarmen, der steilste und anstrengendste Anstieg wartet wenige hundert Meter vor der Ziellinie auf die Läufer.

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Auf dem Kyffhäuser warten 331 zu überwindende Höhenmeter auf die Läufer. Womit dieser im Blick auf die Anstiege zwar vor dem Rennsteig liegt, aber aus dieser Sicht nicht an die Höhenmeter des Possens herankommt.

Profil Kyffh

Machen allein die Anstiege einen Lauf zum anstrengendsten Lauf?

In meinen Augen ganz klar – NEIN. Den Rennsteiglauf bin ich aufgrund einer Erkältung ganz ruhig angegangen. Ich habe ständig meinen Puls kontrolliert und darauf geachtet nicht zu stark im anaeroben Bereich zu laufen. Gestartet bin ich hier im letzten oder vorletzten Block. Tausende Läufer waren bereits auf dem Rennsteig unterwegs. Ich mitten unter ihnen. Mit etwa 16000 Läufern und Wanderern auf der Strecke, musste man sich während des gesamten Laufs konzentrieren und darauf achten, mit keinem der anderen Teilnehmer zu kollidieren. Teilweise waren die Wege sehr schmal. Vor allem an den Anstiegen musste man sich schon Mühe geben, wenn man andere Läufer überholen wollte. Diese ständige starke Konzentration und Aufmerksamkeit lenkt einen von der Distanz und den Höhenmetern ab, die ich während dieses Wettkampfes als nicht so schwierig empfunden habe. Dieser Lauf ist ein sehr bekannter und mit seiner hohen Teilnehmerzahl der größte Crosslauf Thüringens. Das spürt man auch auf der gesamten Strecke. Man passiert immer wieder Streckenabschnitte, an denen einen viele Zuschauer zujubeln. Das gibt einem viel Kraft und motiviert.
Ganz anderes sieht es allerdings auf dem Possen aus. Mit insgesamt 784 Teilnehmern, von denen 143 den Halbmarathon absolvierten, ist dieser Lauf ein sehr kleiner Volkslauf. Mit dem Wetter kann man im März noch viel Pech haben. Die Teilnehmer der letzten Jahre sagten bereits, dass es zum Possenlauf immer sehr kalt ist. Teilweise gab es sogar Schnee. So auch in diesem Jahr. Wir starteten während Schneeflocken vom Himmel fielen. 143 Läufer auf einer Strecke von 21 Kilometern…das „verläuft“ sich recht schnell. Die ersten acht Kilometer habe ich immer eine Gruppe Läufer vor und hinter mir gehabt. Zwischendurch traf man auch den ein oder anderen Mountainbiker, was aber überhaupt nicht störte. Die Strecke war auch bis zur Hälfte immer einer sehr gute Mischung aus An- und Abstiegen. Nach etwa 15 Kilometern ging es jedoch stark die Berge hinauf. Die Wege führten dann weiter durch die Wälder, wurden jedoch immer schmaler und unbefestigter. Da ich mich in der Zwischenzeit aber bereits von den Läufern hinter mit abgesetzt habe und die Läufer vor mir auch nicht mehr in Sicht waren, konnte ich diese Streckenabschnitte genießen. Auch die zum Teilen starken Anstiege konnten in aller Ruhe in Angriff genommen werden, ohne sich an anderen Teilnehmern vorbeidrängeln zu müssen. Sehr kämpfen musste ich aber kurz vorm Schluss. Hier führte die Strecke einen enomren Anstieg hinauf. Hinterher habe ich erfahren, dass dieser Berg der Rodelberg ist. Ich kann mir vorstellen, dass man auf dem Schlitten gut in Fahrt kommt. Für uns Läufer war dieser letzte Anstieg aber alles andere als leicht. Zusammenfassend habe ich diesen Lauf als sehr entspannt empfunden und kann diesen nur empfehlen. Auch wenn man bei diesem die meisten Höhenmeter überwinden muss.

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Nun zum berüchtigten Kyffhäuser-Berglauf. Mitte April kann man mit dem Wetter sowohl Glück wie auch Pech haben. In diesem Jahr hatten wir Glück. Der Himmel war strahlend blau, die Sonne schien und der Wind wehte ganz leicht. Die Stimmung auf dem Schlossplatz war super. Insgesamt waren 2446 Teilnehmer gemeldet. Davon sind 311 zum Halbmarathon gestartet. Auch diese Zahl ist im Vergleich zum Rennsteiglauf sehr gering. Das Profil ist mit 331 Höhenmetern kein Katzensprung aber liegt ja eigentlich deutlich unter den Höhenmetern des Possens. Das schwierige an diesem Lauf ist allerdings, dass es die ersten acht Kilometer stetig bergauf geht. Man hat das Gefühl man wäre schon unzählige Kilometer gelaufen und ist dann um so erschrockener, wenn man das erste Hinweisschild mit der 10 Kilometer Marke wahr nimmt. Hier fiel mir auf, dass ich dann doch langsam mal mehr Gas geben muss, wenn ich unter der Zwei-Stunden-Marke bleiben möchte. Auf der Karte habe ich nicht wahr genommen, dass es nach etwa 14 Kilometer erneut einen Anstieg gibt.
Konzentriert man sich auf die Zeit, fällt einem gar nicht die tolle Laufkulisse auf. Etwa auf der Höhe von 10 Kilometern hat man zur linken Seite einen wundervollen Blick auf das Kyffhäuser-Denkmal. Mir wäre dieses gar nicht aufgefallen, wenn mir nicht ein anderer Läufer den Hinweis gegeben hätte. Wie gesagt, zwischen dem 10. und dem 14. Kilometer geht es gut bergab. Hier hat man die Möglichkeit wieder einiges aufzuholen. Dann kommt man in dem Örtchen Udersleben an. Hier jubeln einem die Dorfbewohner zu und man hat nochmal die Möglichkeit sich zu stärken. Ortsauswärts kommt allerdings die nächste Hürde. Wieder ein Anstieg. Jetzt führt die Strecke nicht mehr durch den Wald, sondern es geht über offene Felder hinauf. Jetzt spürte man auch den Wind, der teilweise deutlich als Gegenwind spürbar wurde. Mit dem Blick auf die anderen Läufer erkannte ich schnell, dass mit diesem erneuten Anstieg viele nicht gerechnet haben und alle kämpfen mussten und an ihre Grenzen gegangen sind. Die letzten Kilometer führten, wie bereits gesagt über offene Feld- und Wiesenwege. Dann ging es nochmal ein Stück durch den Wald. Immer wieder bergauf und -ab. Und dann, mit dem Verlassen des Waldes hörte man die Musik vom Schlossplatz und traf auf die Wanderer und Radfahrer. Jetzt wusste ich, dass es gleich geschafft ist. Nun hatte ich auch die Kraft die Läufer vor mir noch einzuholen. Ich hatte die ganze Zeit die junge Frau mit ihrem blonden langen Pferdeschwanz und ihren weißen Kompressionsstrümpfen vor mir. Jetzt war es an der Zeit auch sie hinter mir zu lassen.
Ich wusste, dass ich bekannte Gesichter aus dem Lauftreff mit Nils treffen würde. Genauso wie Nils, der sicher schon seit einer Weile im Ziel sein wird. Das hat mir nochmal Kraft gegeben. Ich wollte unter zwei Stunden bleiben. Dann erreichte ich den Schlossplatz, das Ziel war kurz vor mir. Jetzt nochmal alle Kräfte sammeln und einen Sprint hinlegen. Ich hörte die Sprecherin den Einlauf ankündigen – „Hier kommt eine schnelle Frau. Christiane Kind ist nach einer Stunde und 59 Minuten im Ziel.“ Genial!
Kurz hinter der Ziellinie traf ich gleich meinen ehemaligen Klassenkameraden Max. Er hat schon mit Wasser in der Hand auf mich gewartet. Ich war überglücklich, aber auch am Ende. Ich hatte unwahrscheinlichen Durst. Durch die gute Verpflegungsstation im Zielbereich war das jedoch überhaupt kein Problem. Schnell hatte ich mich wieder gefangen und konnte meinen Erfolg genießen.
Die Stimmung auf dem Schlossplatz war super. Ich traf Nils und bekannte Gesichter und alle haben mir ihren Respekt ausgedrückt. Denn die Zeit von 1:59 Stunden auf 22 Kilometer mit diesen Höhenmetern ist wirklich eine sehr gute Leistung. Auch die Platzierung verdeutlichte dies. Im nachhinein teilte mir Lauftrainer Nils Schumann mit, dass man auf dieser Strecke nicht auf die Zeit achten könnte. Hätte er mir das vorher gesagt, hätte ich diese Zeit nicht erreicht.
Nachdem ich mir ein Radler gegönnt habe, feuerte ich die eintreffenden Marathonis und Mountainbiker an. Im Zielbereich traf ich weitere Bekannte. Der Ausklang des Nachmittages auf dem Schlossplatz war toll.


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Vergleiche ich diese drei Halbmarathon-Cross-Strecken muss ich persönlich sagen – sie sind jede auf die eigene Art toll. Die Bekanntheit des Rennsteiges, die einen reizt, die Ruhe auf dem Possen und die super Atmosphäre auf dem Schlossplatz in Bad Frankenhausen. Für mich persönlich war der Kyffhäuser der schwierigste und anspruchsvollste Lauf. Diese Einschätzung ist aber auch immer von der Tagesform abhängig. Vielleicht war ich auf dem Possen oder Rennsteig auch einfach fitter und habe die Anstiege dort deshalb als angenehmer empfunden. Ich weiß es nicht. Fest steht aber – ich laufe im kommenden Jahr wieder! Auf allen drei Events.

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Die nächsten 42,195 Kilometer…

Noch 57 Tage, dann ist es wieder so weit. Ich starte am 06. Juni 2015 beim Fehmarn-Marathon.

Fernab der Mega-Events…

Läufer der vergangenen Jahre berichten von einer sehr familiären Atmosphäre. 2014 haben insgesamt 60 Marathonis diesen Lauf gefinisht, was kein Vergleich zu mehr den mehr als 30.000 Finishern in Berlin ist. Ich habe die tolle Stimmung in Berlin genossen und bin jetzt gespannt auf das Feeling fernab dieser riesigen Laufveranstaltung.

Die Strecke…

Gut die Hälfte der Strecke führt entlang der Ostsee-Küste. Die Laufkulisse ist deshalb sicher ein Traum. Zum Nachteil könnte die Meeresprise werden, die sicher zu spüren ist. Die Insel ist vom Profil sehr flach. Man muss sich keine Berge hinauf qüalen, was für Flachlandkinder wie mich sehr günstig ist. Die zweite Hälfte der Strecke führt ein Stück durch das „Innere“ der Insel.

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Die Marathonläufer müssen die Strecke zwei mal absolvieren. Runden-laufen hat Vor- und Nachteile. Als Vorteil sehe ich, dass man in der zweiten Runde die Strecke kennt, man kann die Kulisse genießen und sich an gewissen Punkten orientieren. Mir fällt es auf bekannten Strecken leichter meine Kraft einzuteilen. Der Nachteil ist ganz klar, dass man sich stark motivieren muss, die zweite Runde zu laufen und nicht nach der ersten aufzuhören.  Aber das sollte doch hoffentlich kein Problem werden.

Das Training…

Laut Trainingsplan liegen fast 15 von 23 Trainingswochen hinter mir.  Vor mir liegen noch sieben lange Läufe mit Distanzen zwischen 25 und 30 Kilometern. Zudem steht jede Woche ein Intervalltraining auf dem Plan sowie ein Mittelstreckenlauf und zwei Regenerationsläufe. Macht pro Woche fünf Läufe mit einem Umfang von insgesamt knapp 70 Kilometern je Woche.

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Berlin – die perfekte Stadt für den ersten Marathon

Ich habe mich im Juli 2014 ganz spontan für einen Startplatz für den Berlin-Marathon beworben. Die eigentlichen Startplätze wurden, wie immer verlost und waren zu dem Zeitpunkt auch längst vergeben. Ich hatte an der Verlosung auch gar nicht teilgenommen. Aber, nachdem ich im 17. Mai 2014 meinen ersten Halbmarathon auf dem Rennsteig gelaufen bin, dachte ich mir – versuchst es doch dann auch gleich mit dem Marathon. Über Facebook bin ich auf Wobenzym aufmerksam geworden. Hier konnte man an einem Fotowettbewerb teilnehmen. Gesagt, getan.

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Kurze Zeit später hatte ich meinen Startplatz. Nun musste ich mich in weniger als drei Monaten auf den Marathon vorbereiten. Die Vorbereitung verlief auch gut, bis ich nach einer Laufeinheit in meinen neuen Schuhen plötzlich einen geschwollen Knöchel feststellte. Ich spürte keinen starken Schmerzen, weshalb ich am nächsten Tag einfach die nächste Einheit angeschlossen habe. Die Zeit war ja, wie schon gesagt, knapp. Ganze 13 Kilometer habe ich an diesem Tag geschafft. Dann musste ich das Training abbrechen. Mein Sprunggelenk war stark angeschwollen, ich konnte mit dem linken Fuß nicht mehr auftreten und musste noch drei Kilometer bis nach Hause gehen. Ich habe gleich am nächsten Tag alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Drei Stunden verbrachte ich im Wartezimmer des Orthopäden, den Physiotherapeuten holte ich quasi aus seinem Urlaub, eine Heilpraktikerin wurde zusätzlich ins Boot geholt und alle Tanzproben (ein weiteres Hobby) wurden auf Eis gelegt. Fast sechs Wochen musste ich nun pausieren. Acht Wochen vor meinem ersten Marathon. Das sah nicht gut aus. Aber für mich gab es kein zurück. Am 06. September 2014 bin ich, mit der Teilnahme am Sportschecklauf in Erfurt, das erste Mal wieder richtig gelaufen. Mein Sprunggelenk war getaped und die Schmerztabletten hatte ich in meiner Hosentasche. Überglücklich bin ich nach 51 Minuten im Ziel angekommen. Ohne Beschwerden.

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Dennoch standen bis zum Marathon weitere Behandlungen auf dem Plan. Lange Läufe waren zudem untersagt. In der Hoffnung, dass ich in den letzten Wochen sowieso die rundausdauer nicht mehr wirklich steigern konnte, fieberte ich dem großen Event in Berlin entgegen.

Drei Tage vor der Reise nach Berlin dann der nächste Rückschlag. Eine Erkältung. Aber auch diese wollte ich nicht als Grund nehmen nicht am Marathon teilzunehmen. Und so fuhren wir am 27. September nach Berlin. Mein Mann, meine Tochter, meine Mutter, meine Schwester und meine Schwägerin mit ihren Kindern waren mit dabei. Alle wollten mich unterstützen und mir beistehen. Das war ein tolles Gefühl.
Gemeinsam mit meinem Mann und meiner Tochter bin ich zum ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof gefahren, um die Startunterlagen abzuholen. Hier bin ich schon das erste Mal so richtig in Vorfreude und Stimmung gekommen.

Alle waren gut gelaunt, überall sah man die Läufer mit ihren Berlin-Tüten, die Aussteller versuchten einem noch kurz vor dem Lauf das nötige Material zu verkaufen und der riesige Heißluftballon von BMW erstrahlte auf dem riesigen Flughafengelände in der langsam untergehenden Sonne.

Am frühen Abend sind wir alle gemeinsam aufgebrochen um noch etwas zu Essen zu finden. Natürlich habe ich alle am Startbereich des Marathons vorbeigetrieben. Ich wollte wissen wohin ich am nächsten Morgen musste. Ich war aufgeregt wie verrückt und wollte jeden Schritt genau planen.

Leider ließ die Nervosität im Laufe des Abends nur wenig nach. Wirklich viel essen konnte ich nicht. Während meine Familie nach der Stärkung noch zum Fernsehturm aufbrach, habe ich den Rückweg angetreten. Es war immerhin schon 21.30 Uhr und ich wollte am nächsten Tag zeitig aufstehen um genau im Zeitplan bleiben zu können. Zurück im Hotel (Meininger Hof – direkt am Hauptbahnhof und 500 Meter vom Startbereich entfernt) habe ich mir alle Sachen genau zurecht gelegt. Den Sport-BH, die Hose, mein Top, die Compressionsstrümpfe, einen Pullover… Den Wecker habe ich drei Mal gestellt, denn verschlafen wollte ich auf keinen Fall. Dann bin ich ins Bett gefallen. Doch wir alle wissen, wie gut wir schlafen, wenn wir nervös sind.
Am nächsten Morgen bin ich quasi aus dem Bett gesprungen. Alles lief nach Plan. Ich war pünktlich zum Frühstück. Da ich mich vorher genau belesen hatte, wie ich mich ernähren sollte, wusste ich was ich essen wollte. Der gesamte Frühstücksraum war voller Läufer. Immer wieder fielen meine Blicke auf die Teller der anderen…was essen die? Esse ich zu viel? Esse ich zu wenig? Esse ich das Falsche? Im Endeffekt hat jeder etwas anderes gegessen. Der eine nur Obst, die andere nur Haferflocken, die Nächste trank nur Kaffee. Ich blieb bei meinen Brötchen mit süßem Brotaufstrich, einer Schüssel Obst mit Joghurt und Müsli und einem frischen Orangensaft. Dazu noch eine Tasse Kaffee. Ich fühlte mich super. Es konnte losgehen.

Ich habe mich mit einem Arbeitskollegen und seiner Familie am Bahnhof getroffen. Micha! Micha ist selbst kein Läufer, dafür aber sein Schwager und seine Nichte. Ich war sehr froh, dass ich mit ihnen gemeinsam zum Startbereich aufbrechen konnte. Schade, dass mich meine Familie nicht begleitet hat. Langschläfer.

Im Startbereich war schon sehr viel los. Die Wege zwischen den Startblocks sind unwahrscheinlich lang, was normal ist, wenn man bedenkt, dass sich dort über 40000 Läufer sammelten. Nach einem kurzen Fotoshooting sind wir schließlich aufgebrochen…rein in das Getümmel und auf zum Startfeld. Auf dem Weg konnten wir noch unsere Kleidersäcke abgeben. Alles war super organisiert.

Da wir drei im selben Feld an den Start gingen, konnten wir bis zum eigentlichen Start zusammen bleiben. Im Startblock war eine geniale Stimmung. Wir haben mitbekommen, wie die Topläufer gestartet sind und haben mitgefiebert, dass sie die Weltrekorde knacken würden. Es war ein unbeschreibliches Gefühl.

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Schließlich konnten auch wir loslaufen. Bis wir über die eigentliche Startlinie gelangten, verging einige Zeit. Doch dann ging es los. Im Blick die Siegessäule. Überall Zuschauer, die uns zujubelten und uns anfeuerten. Man hat sich kurz wie ein kleiner Star gefühlt.

Das Wetter war super. Die Sonne schien bereits und wir hatten schon jetzt Temperaturen über 15° C. Wir wussten also, dass es gegen Mittag recht warm werden könnte. Für die Zuschauer und das Gefühl, Berlin und den Marathon zu erleben, war das Wetter aber optimal.

Die ersten Kilometer liefen reibungslos. Ich war immer wieder erschrocken, dass ich bereits nach den ersten wenigen Kilometern Aussteiger gesehen habe. Wie können die schon nach so kurzer Zeit aufgeben, habe ich mich gefragt. Aber egal…ich musste mich auf mich selbst konzentrieren. In meiner Lauftasche hatte ich Schmerzmittel und mein Asthmaspray verstaut. Dadurch fühlte ich mich sicherer. Am Anfang habe ich auch noch realisiert, wo lang die Marathonstrecke führte. Vorbei an zahlreichen Musikbands, den Friedrichstadtpalast im Blick und den Fernsehturm vor Augen. Nach 11 Kilometern habe ich in meiner Lauftasche gewühlt. Ich wollte auf mein Handy schauen um zu sehen wo meine Familie war, mit der ich aktuell noch über WhatsApp kommunizierte.

Dabei ist mir mein Asthma-Spray herausgefallen. Da ich in einem absoluten Durchschnittstempo lief, war ich immer in einer Menschenmasse unterwegs. Es war mir deshalb nicht möglich, das Spray wieder aufzuheben. Noch ging es mir ja gut und ich war optimistisch, dass das auch so bleibt. Nach 13 Kilometern habe ich dann meine Familie das erst mal gesehen. Ich war überglücklich…meiner Tochter und meinem Mann habe ich noch einen dicken Kuss verpasst und weiter ging es.
Nach etwa 17 Kilometern habe ich gemerkt, dass die Luft langsam knapp wird. Über das Handy habe ich meiner Familie mitteilen können, dass ich neues Asthmaspray brauche. Sie haben sich sofort auf den Weg zur nächsten Apotheke gemacht und mir neues Spray besorgt. Ein Glück! Allerdings war ich auf den nächsten Kilometern zu schnell. Sie haben mich leider verpasst. Erst nach 28 Kilometern habe ich meine Schwester mit dem neuen Spray gesehen. Es war dann auch höchste Zeit. Man sah mir an dieser Stelle bereits deutlich an, dass mir die Luft fehlte. Allerdings hatte ich das nach drei weiteren Kilometern wieder im Griff. Weiter ging´s! Jetzt hieß es noch 11 Kilometer überstehen, dann habe ich es geschafft. An aufgeben habe ich nicht ein einziges Mal gedacht, auch wenn ich in der Zwischenzeit die Pacemaker längst aus dem Augen verloren habe. Mein Luftballon mit 3:45 Stunden ist längst davon gelaufen. Zumal der Ballon gleich am Start geplatzt ist, was in meinen Augen ohnehin ein schlechtes Zeichen war. Auch der Ballon mit 4:00 Stunden ist bereits nicht mehr zu sehen. So ein Mist. Und dann – plötzlich läuft der Pacemaker für 4:15 Stunden an mir vorbei. Den darf ich nicht verlieren. An dem muss ich bleiben. Die nächsten Kilometer schleppte ich mich von einem Getränkestützpunkt zum nächsten. Aber nie zu weit weg vom Ballon. Da es die Sonne in der Zwischenzeit echt gut meinte, habe ich immer einen Becher mit kaltem Wasser in der Hand behalten. An dem konnte ich mich festhalten. Außerdem war es eine Erfrischung, das kühle Nass über die Pulsader fließen zu spüren.

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Auf den nächsten Kilometer habe ich immer wieder meine Familie und meinen Kollegen mit seiner Familie gesehen. Es war einfach gut, ihre Stimmen zu hören. Die tollen Musiker am Rande der Straße, die Kinder, die einem die Hände reichten…all das habe ich jetzt nicht mehr so wahrgenommen wie zu Beginn des Laufes. In der Zwischenzeit sucht man ständig nach den Etappenschildern, die nun auch in 500 Meter Schritten angezeigt wurden. Ab dem Kilometer 37 ging es mir wieder besser. Das Ziel rückte näher. Fünf Kilometer. Ich stellte mir die Fünfer-Runde zu Hause vor. Ich wusste genau an welcher Stelle ich mich befand. Noch vier Kilometer …drei…zwei…einer. Die letzte Linkskurve. Vor mir sah ich schon das Brandenburger Tor. Gleich geschafft. Noch einmal sah ich meine Familie auf Höhe des Hotels Adlon. Man hat ihnen angesehen, wie stolz sie sind. Meine Schwester strahlte über beide Ohren. Dann durch das Brandenburger Tor. Jetzt hatte ich das Ziel direkt vor mir! Ein Traum!

Als ich durch das Brandenburger Tor lief wurde gerade „Ein Hoch auf uns“ gespielt. Die Menschen an den Seiten jubelten, die Moderatoren sorgten für eine geniale Stimmung.

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Mein Kollege Micha rief mir ganz knapp vor der Ziellinie noch einmal zu wie gut ich das gemacht habe….und dann hatte ich es geschafft! Ich war im Ziel. Was für ein wunderbares Gefühl. Kein Platz für Schmerzen, Krämpfe, Atemnot oder sonstiges. Einfach nur ein wundervoller Augenblick. Mir wurde meine Medaille überreicht und es wurden Fotos gemacht.

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Ich fühlte mich wie ein Star. Und ich war so stolz auf mich – mein Sprunggelenk hat durchgehalten, die Erkältung hat sich unterdrücken lassen…ich hatte es geschafft. Zwar weit entfernt von meiner Ziel-Zeit, aber geschafft!

Ich habe mir meine Sachen geholt und bin dann direkt zur Physiotherapie gegangen. Es war einfach alles sehr gut organisiert. Vor mir eine riesige Wiese mit unzähligen freiwilligen Physiotherapeuten. Hier habe ich meine Beine richtig durchkneten lassen und das erste Mal gespürt, wie hart meine Waden waren. Das tat gut. Nun wollte ich aber schnell zu meiner Familie, die mich kurze Zeit später überglücklich in die Arme geschlossen hat.

Ein Traum ist wahr geworden!

Nach einer kleinen Stärkung sind wir aufgebrochen. Die Kinder hatten ein Karussell entdeckt, mit dem sie jetzt noch fahren wollten. Mit der U-Bahn ging es Richtung Fernsehturm. Voller Stolz stand ich in der Bahn – meine Medaille um den Hals. Man grüßte sich unter den Läufern…eine große Gemeinschaft.

Den Abend haben wir dann ganz entspannt ausklingen lassen. Am Ludwig-Ehrhard-Ufer haben wir es uns gemütlich gemacht und eine Kleinigkeit gegessen, mit einem Gläschen Weißwein auf die Leistung angestoßen und im Liegestuhl den Sonnenuntergang beobachtet. Alle Ängste der letzten Wochen waren wie weggeblasen. Absolut erledigt sind wir schließlich 20.30 Uhr ins Bett gefallen.

Den Marathon in Berlin erleben – diesen Wunsch sollte sich jeder Marathonbegeisterte Laufjunkie erfüllen. Es war ein unbeschreibliches und unvergessliches Erlebnis. Ich werde irgendwann wieder in Berlin laufen. Mal schauen, ob es dann ebenso genial und emotional wird.

Ich will nicht nur singen wie Helene, sondern bitte auch so einen Körper haben…

Berit, eine alte Bekannte – man sieht sich hin und wieder auf Dorffesten, hat sie hier und da schon singen hören, grüßt sich im Vorbeigehen, freut sich Gast im Familienbetrieb des Partyservice zu sein… Grund genug, im großen blauen Netzwerk befreundet zu sein. Zum Glück! Denn dort hat Berit erkannt, dass ich Sport- und Fitnesstechnisch doch recht gut unterwegs bin. Und was macht man in den sozialen Netzwerken, was man im Reallife häufig nicht macht? Richtig – man fragt, was man eben gerade fragen möchte.

Und das hat auch Berit gemacht. Einfach mal gefragt, ob ich ihr denn nicht als Personal Trainer helfen könnte, einen Body im „Helene-Style“ zu erreichen. Keine dicken Muskeln, kein extremes Sixpack…einfach nur einen gut definierten Körper, der die körperliche Fitness wiederspiegelt. Klar, das bekommen wir hin!

Los ging es also mit dem ersten gemeinsamen Training am 01. April 2015 – kein Aprilscherz! Nach einem kurzen Lauf zum Aufwämen ging es in unseren privaten Fitness-Bereich (Keller hört sich immer so kalt und dunkel an…aber das ist es nicht. Manchmal kalt, aber nicht dunkel. Hell und freundlich…). Hier haben wir alles was wir brauchen. Erstmal wurde getestet wie fit Berit ist und welche Voraussetzungen sie mitbringt.

Getestet haben wir:

1. Liegestützte (Anzahl)
2. Frontstütz & Seitstütz (Dauer)
3. Kniebeuge (Anzahl)
4. vereinfachte Klimmzüge (Anzahl)
5. Situps (Anzahl)

Fazit – Berit hat sich gut geschlagen!

Outdoortraining (I) – 90  Minuten straffes Programm – ein Wechsel auf Kraft- und Ausdauertraining
Am Ostersonntag stand dann das zweite Training auf dem Programm. Da das Wetter mitspielte haben wir uns auf ein Outdoortraining geeinigt. Begonnen haben wir mit einem kleinen Lauf (etwa zwei Kilometer) zum warm werden. Danach sind wir in die erste Trainingsrunde gegangen.

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Welcher Sporttyp bin ich und welche Sportart passt zu mir?

Der Test ergab – ich bin der Stimulanz-Typ! Das passt grundsätzlich erstmal…

Lust, Genuss, Neugier und Abenteuer liebe ich. An neue Umgebungen und klimatische Veränderungen kann ich mich auch anpassen. Genau wie der Nomade 😉 Menschen dieser Art kennzeichnet unter anderem die Lust am Ausprobieren und die geistige Kreativität. Vor allem ist der Aktivitätsdrang ausgeprägt. Egozentrik und Konkurrenzverhalten sind bei diesen Typen weniger starkt ausgeprägt…Macht ist ihnen nicht gelegen. Genuss und Erfüllung sind für sie wichtiger. Und auch wenn sich diese Gattung unter Menschen wohl fühlen, sind sie individualistisch und unangepasst. Reizarmut und Langeweile ertragen sie hingegen kaum.

Jetzt kommt jedoch das ABER…

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Die Runners´s World Deutschland hat 21 Gründe augezeigt, warum man unbedingt laufen sollte….

1. Laufen senkt das Biologische Alter

2. Das Risiko von Sehkraftverlust sinkt bei Läufern

3. Bluthochdruck wird durch das Laufen vermieden