Wie weit bist du gelaufen? Wie schnell bist du gefahren? Wie hoch war dein Puls? Wie viele Kalorien verbrauchst du im Monat? Wie viele Kilometer läufst du im Jahr? Wie hoch war deine maximale Geschwindigkeit? Wie viele Höhenmeter hast du überwunden?

Diese und viele weitere Fragen können mit einer Fitness-App durchaus geklärt werden. In der Zwischenzeit ist das Angebot riesig. Ob ungebundene Apps wie Runtastic, Noom oder Endomondo oder auch Apps die an Geräte wie Polar, Garmin oder Nike gebunden sind – mit allen können verschiedene Sportarten aufgezeichnet und in gewisser Form verwaltet werden. Teilweise ist es möglich die Apps mit anderen Geräten zu verbinden. Der Puls, der beispielsweise über einen bestimmten Brustgurt von Polar gemessen wird, kann auch über die Apps (sicher bin ich mir bei Endomondo) angezeigt und im Trainig gespeichert werden.

Endomondo – mein absoluter Favorit 🙂

Seit 2013 trainiere ich mit Endomondo. Ich gebe zu, zu Beginn habe ich die App noch nicht so intensiv eingesetzt wie ich es heute mache, aber zumindest die Lauf-, Rad- und Inline-Einheiten habe ich weitestgehend aufgezeichnet. Heute trage ich, soweit ich daran denke, alles ein, was irgendwie mit Bewegung zu tun hat, um einen Überblick zu bekommen, was ich in der Woche leiste. Von kurzen Krafteinheiten über Yoga bis zum Aufzeichnen der Läufe, erfasse ich damit nahezu alle Trainings. Und das ist das Schöne an dieser App. Ich kann Einheiten auch im Nachhinein hinzufügen. Bin ich eine Stunde zum Langhanteltraining, kann ich dies hinterher einfach eintragen.

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Hier sind nur ein paar der möglichen 49 Sportarten aufgezeigt. Die Auswahl ist also groß genug, so dass eigentlich jeder Sportler seine Disziplien finden müsste. Das Einzige was mir fehlt, ist die Möglichkeit Wechseltrainings direkt aufzuzeichenen.  Es fehlt also etwas für Triathleten bzw. die, die es werden wollen 😉 So muss man eben nach dem Ende der einen Disziplien die Trainingseinheit beenden und dann eine entsprechend neue Einheit starten.

Doch nicht nur die Vielzahl der Sportarten macht diese App zu etwas Besonderem. Auch die Möglichkeiten, die einem während des Trainings geboten werden, sind spitze. Man kann individull einstellen, welche Informationen während des Trainings angezeigt und welche einem ganz und gar angesagt werden sollen. Zusätzlich kann man die Rundenlänge bestimmen und damit festlegen, nach welcher Distanz bzw. nach welcher Zeit man den Trainingsstand erfahren möchte.

Screenshot_2015-07-15-13-07-07Screenshot_2015-07-15-13-09-29Ich möchte während des Trainngs alle 500 Meter darüber informiert werden, wie schnell ich in der letzten Runde war, welche Distanz ich bislang zurückgelegt habe, wie lange ich insgesamt schon unterwegs bin und wie das Durchschnittstempo aussieht. Entsprechnd sind diese Optionen aktiviert.
Wer diese Informationen während des Trainings nicht erhalten möchte, deaktiviert dies einfach. Hört man während des Trainings Musik, so kann man einstellen, dass die Musik zu dem Zeitpunkt, zu dem man die Auskunft zum Trainingsstand erhält, die Musiklautstärke zurückgenommen wird.

Eine ebenfalls nützliche Einstellungsmöglichkeit ist meiner Meinung nach auch der Countdown. Nachdem ich diesen aktiviert habe, kann ich mein Handy in Ruhe verstauen und muss dies nicht während des Laufens, Radfahrens oder während der sonstigen Bewegung machen.

Nach dem Training liefert die App eine sehr schöne Zusammenfassung der Einheit. Über eine Karte kann man die Strecke nocheinmal genau unter die Lupe nehmen und jeden einzelnen Kilometer betrachten. Die Rundenübersicht zeigt an, wie schnell man auf den einzelnen Abschnitten war, was der schnellste Kilometer und welcher Kilometer der langsamste war.
Über die Zusammenfassung wird auch angezeigt, wie viele Höhenmeter man überwunden hat, welches Durchschnittliche Tempo man erreicht hat, wo die maximale Geschwindigkeit liegt usw. Auch die geschätzten Kalorien werden angezeigt, was denjenigen, die Sport betreiben um abzunehmen sicher sehr wichtig ist.

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Je nach Einstellung kann man das Training im Anschluss auch über soziale Netzwerke mit Freunden teilen.

Alle Trainingseinheiten werden natürlich gespeichert. Über die App, aber auch über die Hompage des Anbieters kann man auf alle vergangenen Trainings zugreifen. Damit und auch über die Statistiken und Zusammenfassungen der Trainings, kann man seine Leistungssteigerung kontrollieren.

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Man kann diese Ansichten indivduell gestalten und selbst entscheiden, welche Sportarten eingefügt werden sollen und welche nicht. Ebenso kann man entscheiden ob die Anzeigen nach Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren gestaltet sein sollen. Soll die Trainingsdauer, die Distanz, die Kalorien oder etwas anderes in den Blick genommen werden? Auch das kann jeder Nutzer individuell entscheiden.

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Eine kleine Spielerei, für den ein oder anderen Sportler aber sicher trotzdem wichtig, ist der Vergleich mit anderen Athleten. Auch diese Möglichkeit bietet die App und vergleicht die persönlichen Trainings und Leistungen mit denen der anderen Nutzern.

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Auch hier kann man die Sportart ebenso wählen wie die angezeigte Leistung. Die Einstufung in verschiedene Kategorien ist ebenso möglich. Wie man hier sehen kann sieht man auch den direkten Vergleich zu seinen Freunden, sofern sie dies zulassen.

Auf seiner persönlichen Startseite auf der Homepage fasst Endomondo ebenfalls die Trainings- und Bestleistungen zusammen, die man also immer gut im Blick hat. In der Timeline sieht man das Training seiner Freunde (auch nur dann, wenn sie dies zulassen), was den ein oder anderen Sportler auch motiviert. Sehe ich die Leistungen meines Vorbildes, kann ich daran arbeiten ebenfalls so gut zu werden 😉

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Premium-Nutzer haben zudem die Möglichkeit sich ihren persönlichen Trainingsplan erstellen zu lassen.  Man trägt einfach ein, in welcher Sportart man welches Ziel erreichen möchte und schon erstellt Endomondo den Trainingsplan. Hierbei werden die Daten, die der App bereits durch die Trainings vorliegen genutzt. Man kann die Trainingstage selbst festlegen und erhält einen darauf angepassten Plan.
Viele fragen sich jetzt vielleicht, ob diese Trainingspläne denn gut sind. Ich habe meinen letzten Marathon-Trainingsplan einem studierten Sportwissenschaftler gezeigt. Dieser garantierte mir, dass man im Freizeitbereich ausreichen damit trainieren kann. Möchte ich auf Leistungssportniveau trainieren brauche ich sicher eine Alternative.

Ich habe mich akutell für einen Greif-Trainingsplan entschieden. In diesem sind die Trainingseinheiten viel umfangreicher und auch nicht auf ein reines Lauftraining ausgerichtet.

Trotzdem, ich bin jetzt zwei Marathons mit dem Endomond-Plan gelaufen. Es funktioniert also. Ich werde nach einem Jahr Greif auch dazu ein Feedback geben und dann schauen wie ich anschließend weiter verfahren werde 🙂

Fazit:

Endomondo ist eine, in der einfachen Version, kostenlose App mit zahlreichen Möglichkeiten zur Unterstützung des Trainigs. Ich bin mehr als zufrieden mit dieser Wahl und empfehle diese App immer wieder.

In diesem Sinne – Sport frei!

1 COMMENT

  1. In Punkto Endomondo kann ich dir nur voll zustimmen. Ich habe einige Apps ausprobiert, auch zwischendurch immer mal wieder, aber Endomondo bleibt mein Favorit. Mal abgesehen davon das die Genauigkeit in Zusammenarbeit mit meinem Xperia Active und Android 4.4.4 (verglichen mit Garmin FR 620) extrem genau ist.

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