…das versprechen die Tapes, mit denen sich heute zahlreiche Sportler „schmücken“. Doch was bedeutet Taping eigentlich, wie funktioniert das Ganze und nützt Taping wirklich etwas?

Gestern lief ich den Marathon in München. Ich erzielte eine wundervolle neue Bestzeit und würde lügen, wenn ich behaupten würde, ein Marathon, den ich in einem, für mich gutem Tempo laufe, wäre leicht und hinterlässt keine Spuren.

Nun ist es heute auch so, dass mich mein rechtes Knie ärgert. Doch da ich bereits vorbeugend den Physio-Termin direkt auf den Tag nach dem Marathon gelegt habe, machte ich mir eigentlich keine Sorgen und zog auch den heutigen Sportunterricht noch durch.

Christian, mein Physiotherapeut, erkannte das Problem schnell, ärgerte mich knapp 30 Minuten lang und fragte mich dann, ob wir denn einfach mal wieder tapen wollen. Klar, denn ich schwöre darauf.

Und kurze Zeit später war das Kunstwerk dann auch schon vollbracht.

1Was genau bedeutet denn Taping? Unter Taping versteht man das Anlegen von Bändern, den sogenannten Tapes. Diese werden direkt auf die Haut geklebt. Die Tapes sind entweder elastisch oder nicht dehnbar.

Die Tapes wirken in der Regel schmerzmindernd. Wie? Jeder kennt es – Hat man keine Schmerzen, kann man sich besser bewegen, was wiederum den Schmerz weiter reduziert. In vielen Fällen ist die Bewegung nämlich die einzige und beste Medizin bzw. Therapie. Taping ist also KEIN Ersatz für die Bewegung. Vielmehr ist es ein Hilfsmittel, das einerseits Bewegung erzielt, begrenzt und schmerzhafte Bewegung verhindert und andererseits die Bewegung verändert, fördert und Schmerzen lindert.

Tapes wirken, das ist unumstritten. Wie genau, dass ist noch rein spekulativ, denn wissenschaftliche Belege für die vermuteten Wirkungsweisen gibt es bisher nicht. Belegt ist nur, dass der abschwellende Effekt über das Lymphsystem funktioniert und die Durchblutung fördert.

 

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